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Paleo Hackz - DER Podcast für deine Ernährungsrevolution mit Sascha Röhler


Jun 10, 2017

Die Shownotes findest du unter: paleohackz.com/Folge62

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Vielleicht erinnerst du dich ja noch an Episode Nr. 55 in der ich dir erzählt habe, warum ich Paleo Nachbauten nicht wirklich empfehle und wo die Nachteile in meinen Augen liegen.

Und heute möchte ich da nochmal ansetzen und dir ein wenig mehr über Pseudogetreide verraten, denn sie werden häufig als Getreideersatz verwendet und extrem beliebt bei Menschen die verzweifelt versuchen sich von der Brotsucht zu befreien und meinen im Pseudogetreide den Heilsbringer gefunden zu haben.

Leider muss ich dir die Illusion vom gesunden Superfood rauben, denn Pseudogetreide sind alles andere als gesund. Sie machen die nicht weniger krank – eben nur durch andere Antinährstoffe als die glutenhaltigen Getreidesorten oder Reis und Mais.

Aber fangen wir doch ganz vorne an und klären zunächst einmal, was eigentlich Pseudogetreide ist.

Dazu habe ich mal wieder meine geschätzten Freunde von Wikipedia bemüht, die ja bekanntlich alles so schön kurz und prägnant auf den Punkt bringen können.

Pseudogetreide (auch: Pseudocerealien) sind Körnerfrüchte von Pflanzenarten, die nicht zur Familie der Süßgräser (Poaceae = alle echten Getreidearten) gehören, aber ähnlich wie Getreide verwendet werden. Die Samen sind meist sehr reich an StärkeEiweißMineralstoffen und Fett. Sie besitzen zwar keine Eigenbackfähigkeit, wie beispielsweise Weizen oder Roggen, werden aber ansonsten ähnlich wie Getreidearten verwendet.

Die mit Abstand bekanntesten Vertreter sind:

Buchweizen, Quinoa, Amaranth und Chia

Warum diese Körnerfrüchte auch nicht besser sind erfährst du in dieser Episode.